Schmutzige Bombe

Aus einer Pressemitteilung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zum Thema "Schmutzige Bombe":

[...]
Zusammenfassend ist zu sagen: Die Möglichkeit für einen terroristischen Anschlag mit einer radiologischen Waffe bzw. die Ausbringung von Radioaktivität auf anderen Wegen kann nicht ausgeschlossen werden. Die vorrangigen Gefahren einer RDD liegen in der psychologischen Wirkung auf die Bevölkerung und den wirtschaftlichen Folgeschäden durch die Sperrung und Dekontamination der betroffenen Gebiete. Die unmittelbaren Gesundheitsschäden auf die Bevölkerung durch die freigesetzte Radioaktivität sind mit hoher Wahrscheinlichkeit als eher gering anzuse- hen.

Erstellt am 17.06.2010 um 04:52 Uhr | Permanenter Link


What is democracy...

Zwei Szenen aus einer arte-Doku ueber den Iran, die mir besonders gut gefallen haben.



Erstellt am 14.06.2010 um 08:46 Uhr | Permanenter Link


Paranoia reloaded

Da es zur Zeit etwas langweilig wird, dass alle einseitig gegen die "Datenkrake Google" hetzen, mal ein paar andere Feindbilder zur Abwechslung:

Dein deutscher Internet-Provider. Sieht ausnahmslos alle Seiten, die Du ansurfst, und auch fast alle speichern diese Informationen mit Zeitstempeln versehen auf Vorrat ueber 6 Monate - um im Falle von Terrorverdacht u.ae. Zugriff auf diese Daten fuer Ermittlungsbehoerden gewaehrleisten zu koennen. Wenn Dein Internet-Provider nicht vertrauenswuerdig ist, brauchst Du Dir auch keine Sorgen mehr um Google zu machen.

eBay und PayPal. Arbeiten Hand in Hand mit (nicht nur) deutschen Behoerden zusammen. Wer z.B. als Hartz IV'ler geflaggt ist und auf eBay etwas verkaufen, oder ueber PayPal Finanztransfers taetigen moechte, muss damit rechnen, dass ihm der Gewinn aus diesen Aktionen mit den von ihm bezogenen Leistungen verrechnet werden kann.

Diverse, wenn nicht alle deutschen Freemail-Anbieter. Waehrend es bei z.B. GMX nicht einmal moeglich ist, bei einer Neuregistrierung eine nicht existente Anschrift anzugeben - Strasse, Hausnummer und PLZ muessen real sein, d.h. auch in Kombination Sinn ergeben - es Gang und Gaebe ist, zusaetzliche Details wie etwa die Telefonnummer abzufragen, und beim Support einen Identitaetsnachweis zu verlangen - etwa eine Personalausweiskopie(!) per Fax - fragt Google nicht einmal danach:

"People can even sign in using a pseudonym if they want, since we don’t ask for proof of identity".
Skype, Tochter von eBay (s. Punkt 2), hatte schon viele interessante Schlagzeilen. Anfang des Jahres hatte die "europäische Behörde zur Koordinierung grenzüberschreitender Strafermittlung", Eurojust, Skype vorgeworfen, "das Abhören von VoIP-Telefonaten durch ein Verschlüsselungssystem zu verhindern", und somit die Krimialitaetsbekampfung zu erschweren. Skype hat energisch widersprochen - man habe laengst eine Mitarbeit angeboten(!). Der Vorwurf seitens Eurojust wurde zurueckgenommen. Ebenso interessant war eine Meldung aus dem letzten Jahr im Zusammenhang mit Spekulationen um eine Backdoor in Skype:

"Ranghohe Beamte des österreichischen Innenministeriums hatten am 25. Juni bei einem Treffen zum Thema Lawful Interception für IP-basierte Dienste mit Vertretern von Internetprovidern (ISP) und der Regulierungsbehörde des Landes mitgeteilt, dass das Abhören von Skype für sie kein Problem mehr darstelle."
So war es eigentlich nicht weiter verwunderlich, als dann schliesslich Mitte August diesen Jahres tatsaechlich jemand eine Skype-Wanze im Quelltext veroeffentlicht hat. In dem Wikipedia-Artikel zu Skype ist ein schoenes Fazit entstanden: "Die Abhörsicherheit von Skype muss als nicht gegeben angesehen werden."

ICQ. Macht sich erst gar nicht die Mühe, vertraulich im Umgang mit Daten zu wirken. Ein Blick in die Nutzungsbedingungen verrät schon seit vielen Jahren, dass man als Nutzer sämtliche Urheber- und Eigentumsrechte an dem ueber ICQ gesendetem Material aufgibt, seien es Dateianhaenge oder Informationen - und dass ICQ befugt ist, dieses Material in jeder Art und Weise zu benutzen. Als Beispiel wird Veröffentlichung und Verbreitung angegeben - "but not limited to". Zitate und deutsche Übersetzungen der entsprechenden Abschnitte finden sich auf der Wikipedia-Seite zu ICQ-Kritik.

Wer in diesen Tagen Google-Paranoia verbreitet, sollte vielleicht wirklich einmal überlegen, wo er so überall einen Account hat, und sich die Privacy Policy des jeweiligen Unternehmens durchlesen.

Erstellt am 10.12.2009 um 16:41 Uhr | Permanenter Link


Datensammelwut

Ist ja schon etwas absurd, dass mir in einer 8-seitigen Reihe "Wie schuetzt man sich vor Datensammlern" auf SPIEGEL ONLINE ein eingebettetes Facebook-Fenster anbietet, Fan dieser Artikelreihe auf Facebook zu werden. Es gibt bereits 455 Fans, deren Profile ich mir auf Facebook nun erstmal etwas genauer anschauen werde.

Erstellt am 09.12.2009 um 17:23 Uhr | Permanenter Link


Facebook ..

Ohne Worte und weil's so schön ist:

Erstellt am 25.10.2009 um 23:00 Uhr | Permanenter Link